Sonderausstellung ‒ Fürsorge und Zwang in der Schweiz (FSZM)

«ICH BIN EINFACH NIEMAND GEWESEN» – FÜRSORGE UND ZWANG IN DER SCHWEIZ (FSZM)

Die Ausstellung Fürsorge und Zwang in der Schweiz beleuchtet ein in der Schweiz lange verdrängten Kapitel der Schweizer Geschichte: die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, von denen tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene betroffen waren. Die Ausstellung macht das Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Zwang sichtbar, gibt Betroffenen eine Stimme und weckt Empathie für Menschen, die am Rand der Gesellschaft standen – und stehen. Sie blickt kritisch auf Vergangenheit und Gegenwart und fragt: Wann wird Fürsorge zu Zwang? Und wie lassen sich Machtmissbrauch und Unrecht verhindern?

Die Ausstellung ist eine Roadshow, die an verschiedenen Orten der Schweiz Halt macht, bei uns ab dem 18. Juni für drei Wochen hinter dem Busbahnhof Buchs. Sie ist gratis zugänglich und während den Öffnungszeiten betreut.

Partizipation: Erzählcafé und Geschichtswerkstatt

Begleitend zur Ausstellung startet auch das Partizipationsprojekt. Es besteht aus einem Erzählcafé und einer Geschichtswerkstatt und steht allen Betroffenen und Interessierten auf Anmeldung offen. Das moderierte Erzählcafé findet am Mittwochabend, 1. Juli 2026, im Bistro Schloss Werdenberg statt.

Haben Sie Geschichten von Fürsorge und Zwang in der Familie oder im Freundeskreis oder sind selbst betroffen? In der kostenlosen Geschichtswerkstatt unterstützen Fachpersonen Sie dabei, sich forschend und erzählend Geschichten fürsorgerischen Zwangs zu nähern. Anmeldung unter fszm@schloss-werdenberg.ch.

 

DONNERSTAG IM SCHLOSS

VERNISSAGE

Donnerstag, 18. Juni
18.00 Uhr, Busbahnhof Buchs

anschliessend (20.00 Uhr) Konzert im Schloss zur Eröffnung der SchlossMINImediale

Preis
Freier Eintritt, keine Anmeldung notwendig

Schloss und Museen

ERZÄHLCAFÈ

Mittwoch, 1. Juli
18.00 – 20.00 Uhr, Bistro Schloss Werdenberg

Preis
Freier Eintritt, beschränkte Platzzahl, Anmeldung bitte über fszm@schloss-werdenberg.ch

Schloss und Museen

Fürsorge? – Gespräch und Lesung

Elisabeth Meister, Autorin von "Amputierte Mutter" (2025), und Célin Fäh, Präsidentin KESB Werdenberg, im Gespräch in der BILUWE Buchs

Donnerstag, 2. Juli
19.15 – 20.45 Uhr

Neuer Standort der Bibliothek und Ludothek (BiLuWe) an der Churerstrasse 5 in Buchs

Preis
Freier Eintritt